Beiträge von lycwolf

    Also bei mir ist Lycratragen auf jeden Fall sexuell motiviert.

    Aber ich denke, die Überschrift soll andeuten, dass die Lycraneigung nicht nur auf sexuelles reduziert wird und dies nicht das Hauptanliegen des Forums ist.

    Da ist dem Herrn von und zu über bei auf sonstwas ein ordentlich kaltes Lüftchen engegen geweht. Erst mit der isometrischen Übung bloßgestellt, dann mokiert er sich über die Dreiecksübung des Trios mit alternativem Lebensstil und kassiert auch dort einen Dämpfer. Und als ob das noch nicht reicht, kann er such bei Kerstin nicht so recht landen. Dass er in seiner Arroganz auf dem Behindertenparkplatz stand, überaschte keinen Leser wirklich.

    Aber Dirk hat mit der Harmunde noch nicht abgeschlossen. Mal gespannt was er sich fieses ausdenkt.


    Trotzdem gibt es auch Harmonie, nämlich dass Gunda sich wohl fühlt mit Fabian. (Übrigens lustige nautische Terminologie des Namens). Manchmal geht die Zuneigung halt ert einige Umwege, bis sie ins Ziel trifft.

    Danke für die Kommentare.

    toby - Die Filme über "Erwin" muss ich mir bei Gelegenheit mal zu Gemüte führen. Danke für den Tipp.

    Catsuit78 - War nur ironisch gemeint. Obwohl, wenn deine Story läuft und Desi was abliefert, wird es schon manchmal zuviel auf einmal für die Leser. Ich warte bis "Out of MindControl 2" fertig ist.

    Hatte ich im zwischenzeitlichen "Ersatzforum" schon mal gepostet. Für was großes Neues habe ich zum Einen momentan nicht die Zeit, zum Anderen hätte ich auch keine Chance gegen Catsuit´s Großprojekt. Also hier nochmal die Kurzgeschichte.


    Manchmal hat man so eine spontane Idee. Geplant war diese "Miniatur" nicht, denn eigentlich arbeite ich gerade an anderen Texten. Nur fehlt mir für diese die Inspiration, weil die Muse mich gerade nicht küssen möchte. Deshalb gibt es mal "was kurzes" für zwischendurch. Obwohl ich gerade nicht in der beschriebenen Situation bin, glaube ich wir alle kennen diesen Widerstreit der Gefühle.

    Vielleicht gefällt´s.





    ICH VERMISSE DICH NICHT!


    Story von lycwolf





    Ich vermisse dich nicht, gar nicht!

    Wirklich nicht.

    Bin froh, dass das vorbei ist. War auch höchste Zeit dafür.


    Ich glaube sogar, dass ich dich überhaupt nicht mehr liebe. Keine Ahnung, warum du immer noch bei mir auf Kurzwahl bist.

    "Liebe" - das ist sowieso ein völlig irreales Konzept. Das Nachjagen einer Idealvorstellung. Ich jedenfalls vermisse dieses enge Korsett des ständigen Zusammenseins nicht. Dieses andauernde "Wir" ohne Chance auf ein "Ich" ab und an.


    Ich vermisse auch nicht, wie du mich manchmal mit deiner Gluckenhaften Liebe fast erdrückt hast. Dass mir, im übertragenen Sinne, oft keine Luft zum Atmen blieb. Dein Klammern und auch deine Bevormundung.


    Jetzt bin ich endlich wieder frei.

    Frei für spontane Eingebungen. Um alles das zu tun, wofür ich die ganze Zeit Rücksicht auf dich nehmen musste.


    Ich vermisse es nicht, dass immer alles nach Plan gehen sollte, dass alles einen Sinn brauchte. Jetzt kann ich auch mal wieder einfach in den Tag hinein leben und abwarten, was er mir bringt. Oder mit den alten Kumpels abhängen. Auf ein Weinfest gehen und erst im Morgengrauen nach Hause. Oder mir auf einem Rock-Konzert mal wieder richtig die Ohren durchpusten lassen.


    Jetzt bin ich wieder selbständig, stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Realität und agiere wieder eigenverantwortlich. Ich vermisse nicht, ständig in Betracht ziehen zu müssen ob dir dies oder jenes gefällt. Was du darüber denkst, oder ob es dir zusagt. Ich kann endlich wieder machen was ich will.


    Wenn Lust hab´, kann ich den ganzen Tag im hautengen Lycra-Ganzanzug herumlaufen. Auch wenn ich dabei aussehe wie die Galionsfigur eines französischen Autoreifenkonzerns. Sogar die tuntigen Ballettschühchen kann ich tragen so oft es mir passt.


    Ich vermisse nicht unseren Freundeskreis, auch wenn wir oftmals kurzweilige Abende zusammen verbracht haben. Eigentlich waren es ja deine Freunde. Ich vermisse sie jedenfalls nicht. Warum auch? Der Fernseher und eine Tüte Chips tun´s doch auch. Zumindest haben Kartoffeln keine eigene Meinung, gegen die man argumentieren müsste.


    Auf alle Fälle vermisse ich nicht die hohe Telefonrechnung, weil ihr Mädels immer ganze Romane erzählen müsst. Obwohl ihr euch gleich darauf persönlich trefft und das Ganze nochmal durchsprecht.


    Und das zeitaufwändige shoppen gehen vermisse ich schon zweimal nicht. Jetzt ist "Schoppen" endlich wieder das Volumenmaß von Getränken.


    Genauso das einheizen in der Bude, dass mir selbst im Winter schon das T-Shirt zuviel war. An einem Langärmeligen Gymnastikanzug gar nicht zu denken.


    Ich vermisse auch nicht deine Stimmungsschwankungen jeden Monat. Auch wenn es dann immer schön war, tröstend mit dir zu kuscheln. Das fand ich eigentlich gut. Aber trotzdem, ich vermisse es nicht. Naja, vielleicht ein wenig.


    Ich vermisse nicht, dass es dir oft unangenehm war, wenn ich deine bestrumpften Beine streicheln wollte. Dabei sind deine Gehwerkzeuge in seidig glänzenden Strumpfhosen sowas von perfekt. Gegen die anschließende Fußmassage hattest du dich ja auch nie gesträubt. Irgendwie warst du wohl nicht reif genug dir einzugestehen, dass es dir eigentlich ganz gut gefiel.


    Deine Gymnastikkurse, Pilates, Zumba und wie der ganze Kram heißen mag, vermisse ich zumindest ein wenig. Denn dann war es dir mal nicht unangenehm, glänzende Leggings zu tragen. Überhaupt eng anliegende Kleidung.


    Das wird uns Kerlen immer ein Rätsel bleiben. Ihr Mädels seht so scharf in Lycrasachen aus, geradezu perfekt. Als wäre diese Kleidung nur für euch geschaffen worden. Und trotzdem mögt ihr außer zum Sport, lieber in Schlabberklamotten rumzulaufen.


    Gut, es war nicht alles schlecht. Einiges vermisse ich doch. Unsere Harmonie miteinander, beispielsweise. Wenn wir auf der gleichen Wellenlänge waren und jeder sich genau in den anderen hineinversetzen konnte.


    Ein wenig vermisse ich es schon, wenn du dich dann mal durchgerungen hattest, für die privaten Momente komplett von körpergenauem Lycra umschlossen zu sein. Wenn anstelle nackter Epidermis, jeder eine hauchdünne Gewebemembran zwischen dem Partner und sich hatte. Glänzende Stoffe, die wie eine zweite Haut saßen und weniger verhüllten als sie offenbarten.


    Die zirpenden Geräusche, wenn unsere Körper in perfekter Synchronität aneinander entlang glitten. Überhaupt, deine verrückt machende Figur. Perfekt modelliert durch aufreizendes Elasthan und Polyamid. Einander körperweit zu spüren.


    Wenn sich dann in meinem eigenen Lycragefängnis etwas rührte, waren immer deine kleinen, unheimlich geschickten Hände zur Stelle. Gelegentlich sogar, noch erregender, deine niedlichen Füße.


    Und erst deine Töne voller Zufriedenheit, wenn ich nicht den kleinsten Teil deines Lycrakörpers unbetastet ließ. Oder wenn sich meine Finger nach endlosem und immer anheizenderem Umspielen, schließlich deinem verhüllten Spaßzentrum näherten.


    Genauso auch das nachfolgende beieinander liegen. Die Geborgenheit die wir unseren erschöpften Lycraleibern gegenseitig gaben.


    Das Gefühl von Sicherheit und Verständnis füreinander, welches man nur dann aufbringen kann, wenn man sich tiefgreifend kennt. Nicht nur bis zur Kunstfaserschicht. Auch nicht nur bis unter die Haut. Weder bis zum Blut, noch den Knochen oder einzelnen Zellen.


    Nein, ganz tief hinein ... bis ins Herz, ... oder in die Seele.



    Schließlich greife ich zum Telefon.

    Kurzwahl....

    Tüüt ... Tüüt ... Knacks,


    "Hallo?", klingt deine Stimme selbst durch den Hörer warm und einschmeichelnd.


    "Ich bin´s", sage ich, es mir widerstrebend eingestehen müssend. "... ich vermisse dich ..."

    Ist womöglich auch davon abhängig, wer eine gültige E-Mail Adresse hinterlegt hat. Manche Anmeldungen bestehen ja weiter, obwohl die ursprüngliche Adresse nicht mehr existiert.

    Ansonsten, ja. Es könnte nicht schaden ehemalige Mitglieder auf den Fortbestand des ycra-Forums aufmerksam zu machen.

    Davon abgesehen, dass es ein geschickter Schachzug war, mittel gefaketem Nackenpflaster und EMP den Spieß wieder umzudrehen, könntest du auch problemlos in der Werbebrache arbeiten.

    Der erste Spot war eine herrliche Persiflasge auf das Unternehmen, bei dem sich die Kunden nur immer alle 11 Minuten verlieben dürfen ;).

    Der Spot von Athletistok dürfte Anfangs des Jahres viel Interessenten ansprechen, die den Feiertagsspeck loswerden wollen.

    Wenn jemand fragt, ob ich an der Geschichte bislang etwas auszusetzen hätte, müsste ich laaange überlegen.

    Allenfalls, dass man sehr genau lesen muss um nicht durch die verschiedenen Namen in den Vor- und Rückblenden die Zuordnung zu verlieren.

    (Ich vermute als Verfilmung wäre das etwas einfacher. Die Optik der Klamotten würden einen Film oder eine Serie zu einem Spitzenreiter des Fetischgenres machen.)

    Ansonsten haben wir schon wieder den klassischen Cliffhanger.

    Mal sehen, was da noch nachkommt. (Oder sollte man den Lieblingsspruch von Paulchen Panther bemühen?)

    Und wieder ein schöner (fieser) Cliffhanger.


    Reset durch orgasmische Entspannung - geht das auch bei Win 10? :D


    Auch wenn sie der Protagonistin nicht zum Vorteil gereichen, so sind die Geschehnisse ein klares Statement gegen die elektronische Kontrolle und der damit einher gehenden Manipulierbarkeit.

    Da ist Trish wohl in die Falle gegangen - mit allen daraus folgenden Konsequenzen.

    Klasse Bitch-Fight, bis Trish schließlich von den Beastie Boys "sabotiert" wurde.

    Aber zuvor die Frau von der Dienstaufsicht war auch nicht von schlechten Eltern. Ally wird ja regelrecht sympathisch.

    Dann sind mal wieder ein paar "Bruttoregistertonnen" auf neuen Kurs gebracht worden. Natürlich hat die Turnfee einen kleinen Schubs in die richtige Richtung gegeben. Es wurde auch Zeit, dass sich in Gundas Leben mal wieder was stabiles einstellt. Und Fabian war ihr ja von Anfang an zugetan. Auf jeden Topf passt auch ein Deckel. Hoffgentlich versiebt sie das jetzt nicht.


    Mich wundert, dass Dirk noch nichts lästerliches abgesondert hat. Zumindest zu der Dreierbeziehung hat er bestimmt was hinzu zu fügen. Ist er vielleicht gerade zu sehr damit beschäftigt Kerstin anzugraben?

    Einfach mal aus dem Fenster springen - wer würde das nicht gerne einmal. Trish hat halt Fähigkeiten bekommen, die manchmal sehr hilfreich sind.


    Ansonsten sieht es für sie eher schlecht aus. Überall eckt sie an, wird falsch verstanden. Vorgesetzte und Doienstaufsicht sind gegen sie und ihre Art der Ermittlungen. Ganz zu schweigen von der gelegentlichen Legaltätsüberschreitung.

    Momentan steht sie ziemlich auf verlorenenm Posten und fühlt sich zurecht isoliert. Hoffentlich macht sie deshalb nicht noch mehr "Dummheiten", die ihr beruflich wie privat schaden könnten.

    Fetischkleidung als Zugabe zum Sportwagen? Da erschließt sich ja eine völlig neue Kundengruppe.

    Aber leider haben diese Annehmlichkeiten einen Haken, genau wie die Kleidung, die die Kontrolle auch ohne Implantat ermöglicht.

    Ansonsten gibt es eine kühle Blonde und eine Schusswunde im Lieblingspulli.

    Einfach gut geschrieben. Hab zwar momentan kaum Zeit, aber das musste ich einfach sofort lesen.

    Fühlen, streicheln, schmusen, knuddeln ... Gipfelkreuze erkunden und sanfte Wellenbewegungen mit der Hand auf Lycrabedeckten Feuchtniederungen ... - ICH WILL AUCH AUF DAS KUSCHELSOFA!


    Jetzt stellen sich die drei tatsächlich offen der Welt gegenüber. Ein sehr moderner Ansatz, aber er ist goldrichtig. Warum Monogamie, wenn man sich zu dritt so perfekt versteht?


    Die Fraktalgleichung der Julia-Menge muss ich heute Abend mal in einen meiner diversen "Fractal-Explorer" eingeben. (Ich mag diese organisch wirkenden, visuellen Repräsentationen von mathematischen Wiederholungen. Außerdem kann man mit grafischen Explorern je nach Tiefe auch mal die Grenzen der CPU ausloten.)

    Neben jeder Menge berechtigter Kritik über die immer präsenter werdende Manipulationstechnik, hat dieses Kapitel auch wieder eine Rattenscharfe Komponente....

    Der unkonventionelle Name des Chief Executive Officers, Lev Erage, ließ mich zunächst grübeln, ob es ein Anagramm ist oder irgendwas anderes zu bedeuten hat. Doch irgendwann war ich anderweitig abgelenkt ;)


    Aber die Zivilisationskritik ist berechtigt. In nicht allzu ferner Zukunft, wird unsere Generation tatsächlich als diejenige belächelt, die immer größere Autos kaufte um im Stau der verstopften Innenstädte zu stehen.

    Projekt "Notstand" also. Was da wohl alles dahinter steckt?

    Sehr guter Storyaufbau. Packend und spannend.

    Die Assoziation des Oberschurken. mit Fantomas in der französischen Verfilmung mit Jean Marais und Louis DeFunes finde ich Gelungen. In meiner Jugend liebte ich diese Filme.