• In erster Linie genieße ich auch zunächst einmal den Anblick. Gerade wenn der Tag zuvor "subopitmal" lief, kann einen ein solcher (oft unerwarteter) Anblick die Stimmung massiv verbessern. - Quasi eine kleine "Flucht" aus dem Alltag, die einen von jetzt auf gleich auf andere Gedanken bringt.


    Häufig möchte ich den Moment dann einfach nur ein paar Minuten "einfrieren", was jedoch nur in den seltensten Fällen möglich ist. (Bsp. wenn man an der Ampel gemeinsam wartet).


    Wenn die Leute dann (irritiert) zurück schauen, dann muss ich innerlich schmunzeln. Denn eigentlich kenne ich die Situation ja nur zu gut umgekehrt: Ich in knallengem Lycra und neugiere Blicke der anderen ;-)


    Zu gerne würde ich die Leute auch mal ansprechen und auch wissen wie sich das Material anfühlt und wie sie sich darin fühlen. Doch hier bleibt es bei mir bei fremden Leuten (definitiv) beim Kopfkino. - Getreu dem alten Motto "Apettit, darf man sich holen, aber gegessen wird zu Hause".

  • Hallo miteinander,


    beim Sport korrigieren zwei "Lehrerinnen" die anderen und mich in der Ausübung des "chinesischen Kampfsports".

    Mir fällt auf, dass beide, wenn ich ein Lycra-T-Shirt anhabe, nicht nur einmal, wie bei den anderen über den Rücken streichen,

    sondern drei- bis viermal.....und dann blicke ich in freudig grinsende Gesichter....


    Gruß


    SehrNeugierig

  • Wenn sich die Gelegenheit ergibt, vielleicht mal ansprechen, woher sie ihr (Biking, Running, Walking-)Outfit haben und wieviel es gekostet hat?

    Ein paar ermunternde Worte im Vorbeigehen sagen, wie z.B. 'Tolles Outfit. Gefällt mir!', falls erste Option ausfällt.


    Drüber-Streicheln wäre für mich doch eine etwas zu intime Sache.

  • Bei mir ist es auch so, dass mein Blick daran haften bleibt und ich jede Sekunde, während der mir der Anblick vergönnt ist, auskosten möchte. Da der schimmernde Glanz wie ein Trigger wirkt, vergesse ich in dem Moment, wo ich Lycra sehe, vorerst alles, woran ich sonst gedacht habe. Dann folgt natürlich in Sekundenbruchteilen eine Analyse, wobei mein Unterbewusstsein bewertet, wie attraktiv die gesichtete Person für mich ist, was zum einen davon abhängt, was für ein Teil aus Lycra diese denn genau trägt (manches reizt mich eben mehr als anderes ...) und zum anderen, welches Geschlecht und Alter die Person hat.


    In meinem Fall würde ich einem älteren Mann, der mich beispielsweise auf dem Rennrad überholt, nicht lange hinterhergucken, geschweige denn, den Lycrastoff an seinem Körper einmal befühlen wollen. Wohl aber würde ich innerlich anerkennend mit dem Kopf nicken, da dieser Mann Lycra trägt und somit "Werbung" für diesen Stoff macht.

    Ersetzt man nun den Mann durch eine Frau, bestenfalls zudem im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, das ich mir die Kleidung so genau wie möglich ansehen und am liebsten auch befühlen möchte. Da Wünsche und Realität meist weit auseinanderliegen, bleibt es wohl meist bei einem flüchtigen Blick und er Erinnerung daran.