Grade Geld gespendet an lidl

  • Ich würde mich auch über einen Bericht freuen, wenn du was genäht hast. Ich hatte vor ein paar Jahren auch mal mit so einer Maschine geliebäugelt - aber ich fürchte, für Handarbeiten habe ich zwei linke Hände. Die Phantasie lässt einen jedoch die kühnsten Ideen entwickeln ... vom ersten selbstgefertigten Teil bis hin zur Entwicklung einer eigenen Modelinie, die sich sogar vermarkten lässt.

  • Ich habe mir seinerzeit auch ein bisschen Theorie zum Thema angelesen, und habe zudem eine (second hand gekaufte) selbstgenähte Leggings, die mit einer gewöhnlichen Nähmaschine im "Zick-Zack-Stich" genäht worden ist. Das ist bei weitem nicht so dehnbar wie die 4-fädigen Nähte, die man mit den Overlockgeräten erzeugen kann. Besonders, wenn dann noch Bauschgarn verwendet wird (was auch bei den meisten industriell gefertigten Teilen der Fall ist), sind die Nähte sehr belastbar. Zudem haben die Overlockmaschinen so weit ich weiß ein (abnehmbares) Messer, sodass z. B. wenn Hosenbeine zusammengenäht werden, die überstehende Stoffkante direkt in einem Schritt abgetrennt wird. Wenn an anderer Stelle, etwa am Fuß- oder Armbündchen der Stoff umgeschlagen und vernäht wird, muss das Messer deaktiviert werden, da man ja die Naht bewusst 1-2 cm von der Kante entfernt haben möchte. Noch besser eignen sich für diese "auf dem Stoff" verlaufenden Nähte Coverlockmaschienen, mit denen man auch schöne Ziernähte erstellen kann. Ich glaube, die haben sogar standartmäßig 5 Spulen. Korrigiert mich bitte, wenn ich mich irre.

  • Moin, also zum Reparieren nehme ich eine alte Maschine, die kann nur Vorwärts-Geradestich (Bj 1895). Ich stelle den Stich auf kurze Abstände (ca. 2-3mm), Fadenspannung reduziert und Synthetikgarn. Für Neuanfertigung aber eher naja... Da würde ich mir auch ne andere Maschine nehmen...